Aus einem früheren Stall der Domäne Burguffeln wurde 1995 ein Vereinsraum der Kleinen Bühne geschaffen. Dieser Umbau wurde in ca. 800 Arbeitsstunden von den Mitgliedern in Eigenleistung vollbracht. Initiator dieser Sache war der damalige Vorstand von Perley Krug. Die Einweihung der neuen Räumlichkeiten fand im Sommer 1996 statt. Erstmals in der Spielsaison 1998 / 1999 wurde für die Aufführungen der angrenzende Raum des Kultur und Kommunikationszentrums genutzt. Durch die Neuerungen wurde nicht nur das Niveau der Leistungen der Schauspieler, sondern auch das Material, wie Bühne, Technik und Kulissen im Laufe der Jahre verbessert.

Geschichte

Der landwirtschaftlich geprägte Ort wird als „Ufelohun“ erstmals in einer Urkunde des Klosters Fulda aus dem 9. Jahrhundert erwähnt, wobei allerdings „ufloun et altera ufloun“ (= Uffeln und das andere Uffeln) gemeint sein können, wie es in einer weiteren Urkunde aus dem Jahre 965 heisst. Die beiden „Uffeln“ (Westuffeln und Burguffeln) im ehemaligen Kreis Hofgeismar können jedenfalls beide auf eine weit mehr als 1000 Jahre alte Entstehungsgeschichte zurückblicken.

Lange Zeit wird der befestigte und mit einer Mauer umgebene Burgsitz – seit Anfang des 16. Jahrhunderts „Borckuffeln“ genannt – mit den Herren von Uffeln in Verbindung gebracht, die schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts als „Burgmänner“ in Grebenstein und Immenhausen verzeichnet sind und über umfangreichen Landbesitz zwischen diesen Städten verfügen. Ihren Besitz in Burguffeln treten sie Mitte des 18. Jahrhunderts an den ehemaligen Erbprinzen Friedrich, den späteren Landgrafen Friedrich II. ab, der auch die kleine gotische Pfeilerbasilika aus dem 10. Jahrhundert – vor der Reformation der hl. Margarete geweiht – umbauen lässt. Die ehemalige Domäne mit der Kirche (vormals Burg) an der Bremer Straße ist heute ein hessisches Kulturdenkmal.
Quelle: http://www.regiowiki.hna.de/Burguffeln


Kleine Buehne 77